Ostereier-Verteilaktion an mehreren Standorten
Auch dieses Jahr wurden vom CSU-Ortsverband Neu-Ulm wieder traditionell Ostereier an die Bürgerinnern und Bürger verteilt. mehr
Auch dieses Jahr wurden vom CSU-Ortsverband Neu-Ulm wieder traditionell Ostereier an die Bürgerinnern und Bürger verteilt. mehr
Wir danken den Wählerinnen und Wählern der Stadt Neu-Ulm, die der CSU Neu-Ulm und ihren Stadtrats- und Kreistagskandidaten ihr Vertrauen geschenkt haben. mehr
Wie wehrhaft ist unsere Demokratie? – eine spannende Info-Veranstaltung zu Fake News und Künstlicher Intelligenz gab es gestern im Orange Campus Neu-Ulm. Referent Prof. Dr. Marten Risius von der Hochschule Neu-Ulm, mit seinem Team im Bayerischen Exzellenz-Förderprogramm und mitangesehenster Professor auf diesem Gebiet, legte offen: Desinformationen bedrohen die öffentliche Meinung wie jeden Einzelnen – was tun dagegen?
In der Begrüßung äußersten sich die Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und CDU-Landtagskandidat Mario Schneider zur Tragweite des Themas. Die Jugend gelte es zu schützen, die Möglichkeiten der KI müssten transparent gemacht werden.
Desinformation als Stresstest für den gesellschaftlichen Zusammenhalt
Prof. Marten Risius skizzierte, wie gezielt verbreitete Fake News das Vertrauen in Medien, staatliche Institutionen und demokratische Verfahren untergraben können. Anhand aktueller Beispiele aus Wahlkämpfen, internationalen Krisen und der Corona‑Pandemie wurde deutlich, dass Falschinformationen längst zum festen Instrumentarium autoritärer Staaten, extremistischer Gruppen und wirtschaftlicher Akteure gehören. Die zentrale Botschaft: Wer die öffentliche Debatte manipuliert, greift das Fundament der Demokratie an – informierte und selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger.
Der promovierte Wirtschafts-Informatiker, nun seit eineinhalb Jahren an der Hochschule Neu-Ulm, machte deutlich, dass Desinformation selten plump daherkommt, sondern oft geschickt Emotionen bedient, Vorurteile verstärkt und sich an bestehende Unsicherheiten andockt. Verschwörungserzählungen, Halbwahrheiten und irreführende Bilder in sozialen Netzwerken wirken dabei wie ein Brandbeschleuniger, weil sie sich rasend schnell verbreiten und schwer wieder einzufangen sind. Gerade auch Kommunen wie Ulm und Neu-Ulm stünden vor der Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen Aufklärung zu leisten und gleichzeitig das Vertrauen in lokale Institutionen zu stärken.
Medienkompetenz als Schlüssel – von der Schule bis ins Seniorenalter
Breiten Raum nahm die Frage ein, wie Menschen befähigt werden können, Fake News zu erkennen und einzuordnen. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach systematischer Medienbildung – beginnend in der Grundschule, aber ausdrücklich nicht endend beim Schulabschluss.
Der Referent warb dafür, Medienkompetenz nicht nur als Technikfrage zu verstehen, sondern als demokratische Kulturtechnik: Quellen prüfen, Bilder hinterfragen, Motive erkennen und sich eigene Urteile auf Basis verlässlicher Informationen bilden. Und er warb dafür, News selber zu gestalten – aktiv zu werden. „Dann sind Fake News dazu viel leichter zu erkennen.“
In der anschließenden Diskussionsrunde konnten Johannes Stingl, CSU-Fraktionsvorsitzender im Neu-Ulmer Stadtrat und Dr. Thomas Kienle, Fraktionsvorsitzender der CDU-/Ufa in Ulm die Besucherfragen zum Thema gekonnt mit einbinden. Fazit: Fake News gehen uns alle an – erkennen und etwas dagegen machen ist nötig.
Am Sonntag: 8. März 2026 sind Wahlen: in Bayern Kommunalwahlen für die Posten der Oberbürgermeister, für die Stadtratsgremien und für die Kreistage.
Text/Fotos: Thomas Kießling




Aus der CSU-Stadtratsfraktion
Mit dem symbolischen Spatenstich hat die Stadt Neu-Ulm den Startschuss für den Bau eines neuen Kinderhauses in der Turmstraße gegeben. Auf dem Grundstück entsteht in den kommenden Monaten eine moderne Kindertageseinrichtung, mit der die Stadt ihr Betreuungsangebot erneut erweitert und auf den weiterhin hohen Bedarf an Kita- und Krippenplätzen reagiert. Oberbürgermeisterin katrin Albsteiger zeigte sich sehr erfreut, dass nun 101 Kinder neu aufgenommen werden könne – drei Gruppen über 3 Jahre mit je 25 Kinderun und eine Gruppe unter 3 Jahren mit 26 Kiddies (Krippengruppe). Außerdem sei es der letzte Spatenstich des alten Stadtrates – ein krönender Abschluss sozusagen, den sich die CSU mit der stärksten Fraktion im Stadtrat auf die Fahne schreiben kann.
„Wir sind eine beliebte und damit stetig wachsende Stadt, deshalb brauchen wir auch weitere Kitaplätze“, so OB Albsteiger. In der jetzigen Amtszeit haben OB und Stadtrat gemeinsam das Kunststück fertig gebracht, mit Steinheim und am Illerpark in Ludwigsfeld zwei neue städtische Kitas eröffnenen zu können – zudem konnten drei Kindergärten unter freien Trägern ihre Pforten öffnen. Zudem gab es Erweiterungen z.B. in Finnen, die in Gerlenhofen steht noch bevor.
Der Spatenstich für dei Wassertänzer
Die Bedarfsanerkennung für das neue Projekt in der Neu-Ulmer Turmstraße (Stadtmitte und Weststadt) erfolgte im Juni 2021, der Baudurchführungs-beschluss wurde im Dezember 2024 gefasst. Die Eröffnung der Einrichtung ist zum Jahreswechsel 2026/2027 vorgesehen.
Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.464 Quadratmetern und einem Gebäudevolumen von etwa 5.414 Kubikmetern entsteht ein modernes, funktionales und zugleich nachhaltiges Gebäude. Die Kosten belaufen sich auf rund 6,3 Millionen Euro.
Nachhaltige Bauweise und moderne Ausstattung
Das zweigeschossige Gebäude wird in nachhaltiger System-Holzbauweise errichtet. Bodenplatte und Fundamente bestehen aus Stahlbeton. Gedämmte Außenwände mit vertikal angebrachten farbigen Faserzementplatten sollen das
Erscheinungsbild prägen. Holz-Alu-Fenster garantieren eine hochwertige und energieeffiziente Ausführung.
Im Inneren werden die Wände und abgehängten Decken in Trockenbauweise erstellt. Stahlzargen mit Resopalbeschichteten Holztürblättern, farbige Wand- und Bodenfliesen sowie farbige Linoleum bzw. Naturkautschukböden sollen eine freundliche und kindgerechte Atmosphäre schaffen. Die Beheizung erfolgt
über eine Fußbodenheizung auf schwimmendem Estrich. Als Energieträger kommt eine effiziente Grundwasser-Wärmepumpe zum Einsatz.
Das begrünte Flachdach wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Zudem ist eine Regenwasserversickerung vorgesehen. Selbstverständlich wird das Gebäude barrierefrei und rollstuhlgerecht ausgeführt.
Große Fortschritte beim Ausbau der Betreuungsplätze
Der Neubau in der Turmstraße ist ein weiterer wichtiger
Baustein in der Neu-Ulmer Betreuungsoffensive. In den
vergangenen sechs Jahren ist es der Stadt gelungen, die Zahl
der fehlenden Kita-Plätze von einer mittelhohen dreistelligen
Zahl auf eine zweistellige Zahl zu reduzieren. „Diese
Entwicklung unterstreicht die enormen Anstrengungen und
Investitionen der Stadt im Bereich der frühkindlichen Bildung
und Betreuung“, betonte Katrin Albsteiger, „der heutige
Spatenstich ist ein starkes Signal für Familien in unserer Stadt.
Wir haben in den vergangenen Jahren enorme
Kraftanstrengungen unternommen, um den Bedarf an
Betreuungsplätzen Schritt für Schritt zu decken. Dass wir die
Zahl der fehlenden Plätze deutlich senken konnten, zeigt, wie
konsequent und verantwortungsvoll wir dieses Thema
angehen. Das neue Kinderhaus in der Turmstraße ist ein
weiterer wichtiger Schritt, um allen Kindern in Neu-Ulm gute
Startchancen zu ermöglichen.“
Mit dem Neubau investiert die Stadt Neu-Ulm nicht nur in
zusätzliche Betreuungsplätze, sondern auch in nachhaltige
Infrastruktur und in die Zukunft der jüngsten Bürgerinnen und
Bürger.
Zudem wird eine jahrzentelange Brache an der Turmstraße äußerst sinnvoll bebaut. „Kinder sind die Zukunft einer Stadt“, hieß es von den zahlreich anwesenden Stadträten, auch denen der CSU.



Neu-Ulm braucht starke Stimmen im Landkreis. Wir haben das Team dazu (2). mehr
Es sind die entscheidenden zwei Wochen vor dem Kommunalwahlgang am 8. März 2026, und da gibt es viel Rückenwind von den CSU-Vorderen für die Region. Letzten Freitag war Bayerns Innenminister Joachim Hermann in Nersingen, heute kommt Wissenschaftsminister Markus Blume in den Landkreis Neu-Ulm (24. Feb. 2026 nach Oberelchingen, 18.00 Uhr) und nun war Ministerpräsident Markus Söder höchstselbst in the house. 500 Besucher füllten den Orange Campus in Neu-Ulm.
Wo sonst der amtierende Deutsche Basketball-Vizemeister harte Trainingsstunden absolviert, kam Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder zum lockeren Talk mit der amtierenden Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, die ihr Amt gerne noch weitere sechs Jahre bekleiden würde, und dem Landtagsabgeordneter Thorsten Freudenberger, der gerne auch in den Neu-Ulmer Stadtrat und als Ex-Landrat auch in den Kreisrat des Kreises Neu-Ulm kommen möchte – und eine spannende wie charmante Moderation des Abends übernahm. Wobei: bei den beiden Rhetorikprofis Söder und Albsteiger hätte auch ein Fingerzeig gereicht und beide wären auf der Koppel des Wahlkampfes sofort losgaloppiert. Wobei der Ministerpräsident ab und an die Moderation höchstselbst an sich riss, so viel hatte er zu erzählen. Und dabei gab er spannende Einblicke in die Kunst des Regierens und unterhaltsam private Anekdoten preis.
Ein paar Stichpunkte:
Olympia und vor allem die Paralympics nötigen ihm großen Respekt ab – ja, München würde gerne die Olympischen Spiele ausrichten. Bayerische Athleten hatten in Italien auch die meisten Medaillen für Deutschland geholt.
Geld vom Land für die Kommunen: 5 Mrd. vom Sondervermögen hat der Freistaat an die Städte und Kommunen weitergegen. „Wir verstehen uns immer als Partner der Kommunen.“
Leistung: „Ich steh morgens vor 5 Uhr auf – Ihre OB übrigens auch“, so Söder. „Wenn wir eine Stunde in der Woche mehr arbeiten – 12 Minuten am Tag, dann erwirtschaften wir 3 % mehr Wirtschaftswachstum im Jahr“.
Und: „Diejenigen, die das Rad am Laufen halten, müssen wir unterstützten, nicht diejenigen, die zu faul sind, überhaupt etwas zu leisten.“
Erbschaftssteuer: „Das Geld muss in den Betrieben bleiben – sie müssen gestärkt werden.“
Zukunft der Wirtschaft: „Wir setzen auf drei Zweige:
Sein Fazit: Bayern sei auf einem top Weg, aber andere Länder der Welt seien in den vergangenen Jahren besser und schneller geworden. Hier gelte es Schritt zu halten
Und das zeige sich auch in den Kommunen. Katrin Albsteiger habe die Geschicke in Neu-Ulm bestens im Griff, so Söder. „Es läuft“, wie es ihr Wahlslogan ausdrückt. Katrin Albsteiger führte aus: die regionale Wirtschaft gestärkt, als neues Gewerbegebiet werde Schwaighofen 2 kommen, am Illerpark werde der neue IT-Campus 2 entstehen, die Bedeutung der Wirtschaftsförderung steige weiter, denn „die Wirtschaft ist Grundlage für alles“.
Die Verwaltung werde digitaler, Kita-Plätze werden ständig geschaffen (auch heute wieder mit dem Spatenstich der neuen Kita an der Turmstraße) und zahlreiche Kita- und Schulbauten (z.B. Neubau Grundschule in Burlafingen) und Straßenbaumaßen konnte sie aufzählen (z.B. Neugestaltung Reuttier Straße), die Luitpoldstraße in Neu-Ulm werde ab Mai 2026 umgebaut. Im Stadtzentrum werde demnächst das Heiners eröffnet. Es läuft also, und sie habe großen Idealismus und große Einsatzbereitschaft für eine zweite Amtszeit als OBin.
Markus Söder nickte anerkennend der Oberbürgermeisterin und gleichermaßen seiner Stellvertreterin im CSU-Vorsitz zu. Sein Rat an die Besucher im Orange Campus auf Wiederwahl wurde mit großem Applaus bedacht.
Zusatz: Wo waren sich Partei-Vorsitzende und seine Vize nicht einig? Mit einigem Augenzwinkern: „Wenn ich ihre Posts auf Insta sehe, dann joggt sie nur – rauf und runter und von links und rechts.“ Er selbst halte es lieber mit dem Wasser und gehe schwimmen – mit den Personenschützern rechts und links auch nicht immer einfach. Die begeisterte Läufern Katrin Albsteiger nahm es mit Gleichmut, auch seine leise Kritik an eine ihrer Essensvorzüge: Pizza aus Quarkteig mit Frischkäse als Auflage (high protein).
Da verdreht der Ministerpräsident die Augen: „Mein Lieblingsessen sind bis mittags Weißwürst` und als Franke am Nachmittag natürlich gerne die kleinen Bratwürst: drei im Weggla.“ Ja, Wahlkampf kann manchmal auch kulinarisch sein – und humorvoll.
Wobei „SöderIsst“ als sein Instaauftritt manchmal etwas belächelt wird, aber 800.000 Follower aufweisen kann. Der promovierte Jurist und ausgebildete Redakteur (Volontariat beim Bayerischen Rundfunk) ist eben auch ein Medienprofi. Selbst Katrin Albsteiger kann da noch ein paar Auflagen draufschichten, wie sie sagt (Insta-Auftritt mit rund 10.000 Followern). Politik müsse auch die Jungen erreichen, das gelinge am besten digital und mit Social Media. Und sie hat 500 Besuchern im vollen Orange Campus einen politisch informativen wie unterhaltsamen Abend geboten.
Info:
Die Kommunalwahl in Bayern ist am 8. März 2026 – Briefwahl ist schon möglich. In Neu-Ulm treten insg. 7 OB-KandidatenInnen an. Auch Stadträte – und Kreisräte werden gewählt (siehe gemeinsames Foto). Stimmen können gebündelt oder verteilt werden. Z.B. hat in Neu-Ulm jeder WählerIn 44 Stimmen – genauso viel wie Sitze im Stadtrat – jeder WählerIn kann pro KandidatIn drei Stimmen vergeben – auch auf verschiedene Parteien.
Im Neu-Ulm Kreistag sind analog dazu 70 Mandate zu vergeben.
Vorsicht: wenn zu viel Stimmen vergeben werden, ist der Wahlzettel ungültig. Es kann mit einem einzigen Kreuz auch eine Parteiliste gewählt werden. Dann bekommen die obersten KandidatenInnen je drei Stimmen bis die Anzahl ausgeschöpft ist (hieße in Neu-Ulm; die ersten 14 Kandidaten auf der Liste bekommen je drei Stimmen, der 15. noch zwei Stimmen – macht am Ende 44 Stimmen).
Die Landtagswahl im angrenzenden Baden-Württemberg ist ebenfalls am 8. März 2026. Zwei Stimmen hat jeder: für einen DirektkandidatenIn und für eine Partei.
Text und Fotos: Thomas Kießling






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