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Herausforderung meistern, Zukunft gestalten – Neujahrsempfang der CSU-Stadtratsfraktion Neu-Ulm

21. Januar 2026

Der Neujahrsempfang der CSU‑Stadtratsfraktion Neu‑Ulm 2026 in der Friedenskirche im Wiley war ein deutliches Signal: Die Christsozialen wollen das neue Jahr mit Gestaltungswillen, Bodenhaftung und einem klaren Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen eröffnen.

Zwischen politischer Standortbestimmung und vielen persönlichen Gesprächen nutzte die Fraktion den Abend, um ihren Anspruch zu unterstreichen, Neu‑Ulm in herausfordernden Zeiten verlässlich zu führen.​

Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Bürgerschaft kamen in das Gemeindesaal‑Ensemble der Friedenskirche, das die CSU bewusst als Ort der Begegnung im Quartier Wiley gewählt hatte. Viele nutzten den Empfang, um zu Jahresbeginn Themen und Ideen an die Stadtratsfraktion heranzutragen.​

 

OB Katrin Albsteiger mit klaren Schwerpunkten

Im Mittelpunkt des Abends stand der Impuls von Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, die die „Zukunftsformel“ für Neu‑Ulm skizzierte und gleichzeitig einer Politik des „Nice‑to‑have“ eine Absage erteilt.  Angesichts angespannter Haushalte betonte sie die Notwendigkeit, Projekte klar zu priorisieren, Investitionen in Schulen, Kinderbetreuung, Sicherheit und Infrastruktur zu sichern und zugleich finanzielle Solidität zu wahren.​

Die OB machte deutlich, dass Neu‑Ulm weiterwachsen werde – mit neuen Wohnquartieren, moderner Mobilität und starker Wirtschaftsstruktur – aber nicht um den Preis ausufernder Wunschlisten. Stattdessen warb sie für einen pragmatischen Kurs: das Augenmerk setzte sie auf sieben Kernaufgaben:

  1. Die Wirtschaft stärken – z.B. werde der IT-Campus II werde im Illerpark entstehen und dort die freiwerdende Fläche von Continental ersetzen.
  2. Wohnraum schaffen, vor allem bezahlbaren.
  3. Verkehrsinfrastruktur erhalten, z.B. die besagten Brücken nach Ulm und den Donauradweg
  4. Aufenthaltsqualität steigern, z.B. mehr Grün in der Stadt
  5. Klima und Umwelt, z.B. Augenmerk auf regenerative Energieversorgung
  6. Erhalt der Lebensqualität – hier seien z.B. die vielen Bürgerinnen und Bürger erwähnt, die sich im Ehrenamt engagieren
  7. Bildung, Kita und Schulen zu ertüchtigen und die begonnen Projekte erfolgreich beenden

Botschaft der CSU-Stadtratsfraktion

 

In seiner Begrüßungsrede hob Johannes Stingel, CSU-Fraktionsvorsitzender im Neu-Ulmer Stadtrat hervor, welche Projekte im vergangenen Jahr erfolgreich auf den Weg gebracht wurden, u.a. Ausbau Memminger Straße, KiTa Burlafingen, Gemeindehalle Gerlenhofen, etc.. Er betonte, dass der Neujahrsempfang inzwischen ein festes Glanzlicht im politischen Jahreskalender Neu‑Ulms darstellt. Bei OB Katrin Albsteiger bedankte er sich ausdrücklich für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit – mit Aussicht auf weitere sechs Jahres, so sei zu hoffen. Denn mit Blick auf das Kommunalwahljahr 2026 – Sonntag, 8. März – stellte die CSU heraus, dass man an einem „Kurs der Vernunft“ festhalten wolle: solide Finanzen, verlässliche Rahmenbedingungen für Familien und Mittelstand sowie eine Stadt, die in Bildung, Sicherheit und modernen Verkehr investiert.​

Gerade im Wiley, wo Stadtentwicklung, Wohnen, Verkehr und soziale Infrastruktur unmittelbar erlebbar sind, wollte die Fraktion erneut zeigen, wofür sie politisch steht. Der Empfang wurde so auch zu einer Visitenkarte: dialogorientiert, bürgernah und mit klaren programmatischen Konturen für die kommenden Monaten bis zur Kommunalwahl (nochmals erwähnt, Sonntag, 8. März 2026).​

Der Abend wurde musikalisch bestens untermalt von der Band „No milk nod sugar“, dabei an den Drums wie gewohnt Ulms Ex-OB und Ehrenbürger Gunter Czisch.  Besetzung: Lea Teuber, Magnus Schneider, Ulrich Kuhn, Rüdiger Pryzibilla

Spendenübergabe

Den Erlös von 1000 Euro vom CSU-Stand auf dem Neu-Ulmer Stadtfest 2025 überreichte Julia Lidl an Prof.Daniel Steinbach, Vorsitzender des Vereins PalliKJUR, ein Palliativteam, das u.a. an der Uniklinik Ulm die ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche organisiert.

Text/Fotos: Thomas Kießling